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San Francisco Cable Cars
Die Cable Cars sind das rollende Wahrzeichen von San Francisco und in ihrer Art so originell, dass man mindestens einmal mit ihnen einen Hügel hinauf und hinunter fahren sollte.
Die steilen Straßen San Franciscos stellten in der damaligen Zeiten eine Gefahr für die Pferdefuhrwerke da. Immer häufiger kam es zu Unfällen, bei denen die Pferde samt Kutsche die Hügel hinunter stürzten. Um 1873 ersann der Erfinder Andrew Halidie ein öffentliches Verkehrsmittel, die Cable Cars, das heute immer noch in Betrieb ist. Es war so erfolgreich, dass bis zum großen Erdbeben 1906 etwa 600 Fahrzeuge in Betrieb waren. Erst nachdem immer mehr Busse mit Benzinmotoren für den öffentlichen Verkehr eingesetzt wurden, verloren die Cable Cars ihre Bedeutung.
Die Bewohner San Franciscos setzten sich jedoch dafür ein, dass drei Strecken der Cable Cars erhielten blieben, die auch heute noch in Betrieb sind und nicht nur von Touristen benutzt werden.
Die noch erhaltenen Linien befahren China Town, Russian Hill, Fisherman’s Wharf, Nob Hill und Financial District, was für den Besucher San Franciscos äußerst praktisch ist.
Gut zu wissen:
Die Powell-Hyde-Linie fährt die schönste Strecke; machen Sie einen Stop an der Lombard Street. Hier kann man nicht nur die durch die Straße kurvenden Autos beobachten, sondern hat auch einen schönen Ausblick auf die Bucht mit Alcatraz.
Im Cable Car Museum ( Cable Car Barn ) kann man sich über die Funktionsweise der Cable Cars informieren und die riesigen Antriebsräder der Kabel sehen.
An der Ecke Powell Street / Market Street befindet sich ein Cabel Car Turntable. Da die Wagen der Linie Powell-Hyde nur in eine Richtung fahren können, drehen der Grip Man und der Schaffner den Wagen hier per Hand auf dem Turn Table. Hier startet auch die schönste Strecke der Cable Cars.
Im Juli findet ein Wettbewerb statt, bei dem die Schaffner der Cable Cars zeigen wie gut sie mit der Signalglocke umgehen können. Das schönste Klingelzeichen gewinnt.
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