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Death Valley National Park

Das Tal mit dem furchteinflössenden Namen Death Valley, Tal des Todes, ist ein wahrlich heißer Ort. Die höchste jemals dort gemessene Temperatur betrug im Juli 1913 ganze 57 C°, wobei die „normalen“ Temperaturen in den Sommermonaten bei 45 C° bis 48 C° liegen. Nur sehr wenige Orte dieser Welt sind heißer. In den Wintermonaten werden jedoch nur Temperaturen von 15 C° bis 25 C° gemessen. Dieses sind dann auch die Monate in denen man gut Wandertouren unternehmen kann.
Ein zweiter Rekord liegt im Minusbereich. Das Badwater Bassin ist mit seiner Lage von 86 m unter dem Meeresspiegel der niedrigst gelegene Ort dieser Erde.
Death Valley ist nicht nur eine heißer und trockener Ort, sondern auch sehr einsam gelegen. Städte und größere Geschäfte sind mehre hundert km entfernt. So verwundert es einen nicht, dass nur wenige Menschen im Death Valley leben; es sollen etwa 250 sein.
Obwohl der Death Valley National Park nur ein Teil der Mojave-Wüste ist, sollte man die Größe des Tales nicht unterschätzen und dieses bei seiner Reiseplanung berücksichtigen. Auch die Sicherheitshinweise, wie z.B. genügend Wasser mitzuführen sind ernstzunehmend.
Das Tal mit unwirtlichen Stein- , Sand- und Salzwüsten ist auf beiden Seiten von hohen Gebirgszügen gesäumt, die teilweise eine Höhe von 3.350 m erreichen. Besonders faszinierend ist der Anblick dieser Gipfel, wenn diese noch im Sommer mit Schnee bedeckt sind.
Wir empfehlen mindestens einen Tag für die Erforschung dieses außergewöhnlichen Nationalparks einzuplanen. Zumindest die asphaltierten Straßen sind gut zu befahren, für andere benötigt man einen Geländewagen und etwas Erfahrung mit unbefestigten Straßen. Wenn Sie mit einem Mietwagen unterwegs sind, klären Sie vorab, ob Sie mit dem Fahrzeug unbefestigte Wege befahren dürfen.
Die Highlights im Death Valley
Dante’s View Von diesem ca. 1.600 m hohen Aussichtspunkt hat man einen umfassenden Ausblick auf das Death Valley, morgens ist die Sicht am schönsten.
Zabriskie Point Aussichtspunkt mit Blick auf verschieden leuchtende Berg- und Steinsformationen
Bad Water
Bad Water ist mit seiner Lage von 85 m unter Null nicht nur der tiefgelegenste Ort der Welt, sondern auch ein äußerst heißer dazu. Hier wurden immer wieder Höchsttemperaturen gemessen. Steigen Sie aus, aus Ihrem klimatisierten Auto und spüren Sie die Hitze!
Das Wasser ist wirklich schlecht ( wir haben den Geschmack getestet ), aber offensichtlich nicht giftig. Ein Steg führt hinaus auf den Salzsee.
Devils Golf Course Hier wird nicht Golf gespielt. Salzsäulen so weit man sehen kann; und es kommt immer mehr Salz dazu (an der hellen Farbe zu erkennen)
Furnace Creek Hier gibt es Wasser. Und so hat sich nicht nur eine Oase, sondern auch das Zentrum von Death Valley entwickelt. Man findet Restaurants, Motels und sogar ein 4 Sterne Hotel. Furnace Creek ist somit ein guter Standort um das Death Valley zu erkunden.
Salt Creek Im Salt Creek lebt ein wahrer Überlebenskünstler. Ein nur an dieser Stelle vorkommender Fisch, der extrem salzhaltiges Wasser und Temperaturen von über 40 C° widersteht.
Sand Dunes Nördlich von Stovepipe Wells bietet sich ein Spaziergang entlang der beeindruckenden Sanddünen an. Bei einem Spaziergang in die Dünen denken Sie bitte an festes Schuhwerk (falls Sie auf eine der nachtaktiven Klapperschlangen treffen).

Scottys Castle Mitten in der Einöde des Death Valley steht unweit des Kraters Ubehebe das Märchenschloss Scotty’s Castel. Dieses kleine Schlösschen mit 23 Zimmern ist reich mit Kunstwerken und alten Möbeln aus Europa ausgestattet. Erbauen ließ es ein Millionär aus Chicago, der in den 1920ern von einem Abenteurer mit dem Spitznamen Death Valley Scotty zur Goldsuche im Tal überredet wurde. Aus dem großen Goldfund wurde es nichts, jedoch war der Millionär mittlerweile von der Landschaft so gefangen, dass er hier mit großem Aufwand seinen Sommersitz bauen ließ. Der glücklose Goldsucher Scotty erhielt in dem Anwesen ein Wohnrecht und starb dort 1954.
 Das Schloss kann besichtigt werden, jedoch muss man während der Hauptreisezeiten mit erheblichen Wartezeiten rechnen.
Ubehebe Crater In der Nähe von Grapewine findet man den Ubehebe Krater auf dessen Rand man steigen kann.
Gut zu wissen:
Death Valley ist eine Wüste und lebensfeindliche Landschaft. Beherzigen Sie daher bitte alle Sicherheitshinweise, die in den Informationsblättern der Parkverwaltung aufgelistet sind. Diese Visitor Guides erhalten Sie bei der Einfahrt in den National Park und an den Visitor Centers. Vor Einfahrt in das Death Valley füllen Sie bitte Ihre Vorräte an Benzin und Wasser auf.
Im Park befinden sich einige Campingplätze. Wenn Sie hier übernachten möchten, denken Sie auch an die extreme Hitze.
Für die Fahrt durch den National Park wird eine Gebühr verlangt
Karte vom Death Valley als pdf-Datei
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Verwaltung des Death Valley National Park
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